Berghaus

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Ressourcen entdecken und weiterentwicklen. (Zil)

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Wir arbeiten nach dem systemischen Ansatz und verstehen das Verhalten der jungen Menschen im Kontext ihres Familiensystems. Dazu benötigen wir Informationen von den Eltern und erhalten diese im Rahmen einer Genogrammerstellung. Wir anerkennen die Eltern als „Spezialisten “ ihres Kindes. Auch in der Ablösephase, in der sich die jungen Menschen befinden, gilt es, den Kontakt zu ihren Eltern zu gestalten. Ist ein junger Mensch durch entsprechende Erfahrungen nicht in der Lage, auf seine Eltern zuzugehen oder in Kontakt zu bleiben, versuchen wir diesen auf der „Erwachsenenebene“ herzustellen.


Dabei besuchen wir die Eltern auch zuhause oder treffen uns mit ihnen an einem „neutralen Ort“. Auch sind telefonische Kontakte zu den Pädagogen möglich und gewünscht. Ein regelmäßiger Austausch von Informationen ist einerseits eine Brücke, v.a. auch wenn es um Rückführung von Jugendlichen in ihre Herkunftsfamilien geht. Andererseits bietet er auch Transparenz für die Eltern, sie sollen wissen, wo ihr „Kind“ gerade in seiner Entwicklung steht, Unterstützung benötigt und wo weitere Entwicklungsschritte erreicht sind. Sie werden trotz und wegen ihrer „Abwesenheit“ in die Gesamtentwicklung eingebunden und können Verständnis dafür entwickeln, sich dort, wo dies erforderlich erscheint, zurück zu nehmen.
Den Eltern steht frei, an unseren „Elternseminaren“ teilzunehmen (gesonderte Beschreibung liegt vor).
Bei Jugendlichen, die noch Geschwister im vollstationären Bereich haben, werden Termine intern, auch in Bezug auf die Elterngespräche abgestimmt (z.B. Besuchswochenenden).