Berghaus

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MitarbeiterInnen übernehmen als Bezugspersonen die Verantwortung (Zil)

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Anzahl und Qualifizierung
Vier Fachkräfte ( Erzieher-, SozalpädagogInnen o. vergleichbare Qualifikation) gehören zum Pädagogen-Team der Wohngruppe. Es wird darauf geachtet, dass männliche und weibliche Pädagogen die Jugendlichen begleiten. Dadurch wird ermöglicht, dass zur Bearbeitung geschlechtsspezifischer Themen oder Probleme, ein adäquates Gegenüber dem jungen Menschen zur Seite steht.

Das Pädagogenteam übernimmt für die Jugendlichen im Umgang miteinander als Kollegen, Männer und Frauen Vorbildfunktion und bietet den Mädchen Identifizierungsmöglichkeiten.

Arbeitsbasis für die Pädagogen ist das Bezugsbetreuersystem, d.h. jeder/e MitarbeiterIn ist für eine bestimmte Jugendliche und ihren Erziehungsprozess verantwortlich.
Gleichzeitig trägt der Pädagoge als Teammitglied die Gesamtverantwortung für die Wohngruppe.
Die Teamarbeit bezieht sich auf gegenseitige Unterstützung und Nutzen von Ressourcen der Einzelnen und gegenseitiger Reflektion. Es findet neben der individuellen Erziehungsplanung des Bezugspädagogen auch eine gruppenbezogene Planung statt, der Austausch von Erfahrungen und Bewältigung der organisatorischen und hauswirtschaftlichen Aufgaben.
Eine Reinigungskraft unterstützt, ebenso wie die Technik, die Wohngruppe insgesamt.

Fortbildung
Grundsätzlich wird die Bereitschaft der Pädagogen vorausgesetzt, sich fortzubilden.
Um die Qualität der Arbeit zu sichern und auszubauen, werden verschiedene
Möglichkeiten praktiziert:
• Interne Fortbildungen: zu aktuellen Problemen des pädagogischen Alltags (z.B. Umgang mit Borderline-Jugendlichen)
• fortlaufende Seminare (z.B. Grundlagen zur systemischen Arbeit in der Heimerziehung)
• externe Angebote (z.B. Umgang mit traumatisierten Kindern, mädchen- und jungen-spezifische Themen, Missbrauch, Umgang mit Aggression)
• berufsbegleitende Weiterbildungen

Fachdienst und Supervision
Die Teilnahme an der regelmäßigen Supervision ist verpflichtend für das Pädagogen-Team. Dadurch wird der Blickwinkel jedes Mitarbeiters erweitert, insbesondere in Bezug auf:
• die Jugendlichen und ihre Herkunftsfamilie
• das Team der Pädagogen
• den einzelnen Pädagogen
Eine systemische Ausbildung des Supervisors wird vorausgesetzt.
Der Fachdienst steht den Mitarbeitern für Fallbesprechungen und strukturelle Fragen regelmäßig zur Verfügung. Er hinterfragt Handlungsstrategien, erarbeitet u. entwickelt neue Lösungsansätze und überprüft das Ergebnis der Umsetzung mit dem Pädagogen-Team. Der Fachdienst dient somit auch der Qualitätssicherung und -entwicklung.