Berghaus

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern

Konzept Chamäleon

E-Mail Drucken PDF

Gemeinsame Grundhaltung

Wir begegnen den Jungen in Offenheit und Wertschätzung, die wir auch untereinander praktizieren. Unsere erzieherischen, pädagogischen Maßnahmen respektieren religiöse Werte, die „Grundrechte des Kindes“ und geschehen zum „Wohl des Kindes“. Für uns lässt sich das „Kindeswohl“ definieren als Summe von Rechten und Interessen des Heranwachsenden unter Berücksichtigung seiner Grenzen und Stärken im sozialen Miteinander.

Die Jungen sind auf Fürsorge, Hilfe, Anleitung und Begleitung von Erwachsenen angewiesen, sie sind in ihrer Persönlichkeitsentwicklung mehr oder weniger davon abhängig. Die unbegleiteten minderjährigen Ausländer suchen v. a. Schutz und Sicherheit verbunden mit einer neuen Lebensperspektive.

Die Fachkräfte bieten den Jungen, bezogen auf den individuellen Entwicklungsstand, auch Schon- und Schutzraum und ermöglichen so eine Entfaltung ihrer Talente und Ressourcen. Die Fachkräfte vermitteln als direkte Bezugsperson emotionale Sicherheit, sind tolerant und unterstützen die Jungen in deren Entwicklung zu einer eigenverantwortlichen Persönlichkeit. Die jungen Menschen lernen demokratischen Grundsätzen kennen, an denen sie sich im sozialen Miteinander orientieren, lernen ihre individuellen Wünsche, Bedürfnisse, Grenzen und Fähigkeiten kennen und sich mit diesen in die Gesellschaft zu integrieren.

Im Umgang mit den uns anvertrauten Jungen ist es von hoher Relevanz, auch seine Gefühle als Erwachsener zu erkennen, zu differenzieren und bewusst im pädagogischen Alltag damit umzugehen. Erst dies ermöglicht ein Wahrnehmen, Berücksichtigen und Respektieren der Gefühle anderer und führt dahin, bei sich selbst und beim anderen Grenzen zu erkennen und zu akzeptieren.

Durch das Zusammenwirken von gruppen- und einzelpädagogischen Maßnahmen wird ein individueller Wachstumsprozess gefördert. Hauptfokus der Arbeit ist die individuelle Förderung, wobei Gruppensituationen (geplant oder aus der Hausgemeinschaft sich ergebend) nicht nur einen sicheren Rahmen unter Jungen in vergleichbarer Lebenssituation bieten, sondern gleichzeitig als Korrektiv oder als „Spiegel“ dem Einzelnen zur Verfügung stehen. Durch den überschaubaren Rahmen und durch die kontinuierliche Erziehungsplanung wird so eine sichere Entwicklungsbasis geschaffen, auf der die Kompetenzen eines jeden einzelnen Jugendlichen erfasst und gefördert. Einzelgespräche und Beziehungsarbeit sind wichtige Ankerpunkte im Erziehungsprozess. Gruppenpädagogik tritt z. B. in den alltäglichen Prozessen wie gemeinsamen Essen, Einkaufen, Kochen, Säubern und gemeinsame Nutzung der Gemeinschaftsräume etc. auf. Hier wird auch Verantwortung für die Mitbewohner übernommen. Das Medium Gruppe (der Hausbewohner) wird auch gezielt als pädagogisches Hilfsangebot von den Mitarbeitern eingesetzt.

Durch das Zusammenwirken der pädagogischen Ansätze werden wichtige soziale Kompetenzen erlernt und eingeübt. Mit Beginn der Maßnahme steuern zwangsläufig gruppen-pädagogische Elemente den Prozess. Mit der Weiterentwicklung jedes einzelnen Jungen und gleichzeitig mit dem Durchleben des Gruppenprozesses werden die individuellen Stärken und Grenzen deutlich und können mit entsprechenden individuellen Angeboten gefördert und bearbeitet werden. Somit unterliegt die pädagogische Arbeit einem kontinuierlichen Wachstums- und Veränderungsprozess und endet mit dem Ablösungsprozess bei Auszug oder Beendigung der Maßnahme.


Männlichkeit – männliche Identifikation

Das Bild eines männlichen Jungen oder Heranwachsenden wird in unserer Gesellschaft und den Herkunftsländern der UMAs meist einseitig definiert, durch Beschreibungen wie z. B. stark (körperlich), selbstbewusst, gesund (fit), unnahbar (cool), rational, kämpferisch, Alkohol konsumierend, etc. Sozialkompetente und Halt-gebende Vorbilder sind im Familien- und Lebenskontext häufig nicht präsent, es entsteht oft ein nicht geklärtes Vakuum, das scheinbar willkürlich gefüllt wird.

Im Rahmen der Jungen-Wohngruppe soll dem einzelnen Jungen die Möglichkeit gegeben werden, sich mit unterschiedlichen (männlichen) Lebensentwürfen und Modellen auseinander zu setzen, um für sich eine eigene ausgeglichene, sozial kompetente Identität zu entwickeln.

Wir schaffen u. a. durch gezieltes Modellverhalten und konstante Reflektion einen heilsamen und Entwicklung fördernden Rahmen, in dem Widerspruch und Dilemma zwischen übernommenem Bild (eines „männlichen Mannes“) und subjektiv erlebter Realität erkannt und gelöst werden können.

Eine authentische, emotional geprägte Interaktion und Kommunikation mit den Jungen, das Aushalten und Mittragen dieses Spannungszustandes und das Transparentmachen des inneren Konfliktes ermöglichen die Hinwendung zu eigenen Lösungsversuchen und -strategien.

Solch eine gezielte Auseinandersetzung ist möglich im Schutzrahmen einer Gruppe männlicher Bewohner und ermöglicht so das Erarbeiten persönlicher Lösungen für die Entwicklung der eigenen männlichen Geschlechtsidentität und somit die Ausrichtung für einen positiven Lebensentwurf.

 

Allgemeine Ziele

Die pädagogische Arbeit in der Wohngruppe ist so gestaltet, dass sie für den Jungen Möglichkeiten bietet:

  • Vertrauen und Bindungsfähigkeit zu entwickeln
  • alters- und entwicklungsadäquate Beziehungen aufzubauen
  • Ressourcen im intellektuellen, körperlichen und emotionalen Bereich zu entdecken, Schwächen und Angstgefühle wahrzunehmen und zuzulassen
  • Eigenverantwortung zu entwickeln
  • Verantwortung für lebenspraktische Bereiche zu übernehmen
  • Emotionen vielschichtig Ausdruck zu geben
  • kreative Ausdrucksformen zu finden
  • alltägliche Herausforderungen besser einzuschätzen (Ursache und Wirkung in Zusammenhang bringen bzw. Konsequenzen des eigenen Handelns erfahren)
  • Vertrauen in sich selbst und andere aufzubauen
  • Grenzen Anderer zu akzeptieren
  • Impulse, Stimmungen und Bedürfnisse von Mitbewohnern auszuhalten
  • Lern- und Leistungsmotivation zu steigern
  • sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu entwickeln
  • die Zusammenhänge des Lebens zu verstehen (Bildungsauftrag)
  • sich in unsere Gesellschaft zu integrieren

 

Pädagogische Schwerpunkte

Hauptziel des pädagogischen Prozesses ist es, dass die jungen Menschen einen Verselbständigungsgrad erreichen, der es ihnen ermöglicht, zukunftsorientiert selbstständig leben zu können. Die individuelle Perspektive, die gemeinsam mit den Sorgeberechtigten, bzw. Vormund im Rahmen des Hilfeprozesses erarbeitet und vorbereitet wird, ist dabei auch abhängig von den ausländerrechtlichen Rahmenbedingungen. Sie kann bei den UMAs von einem Umzug in ein Übergangswohnheim, über eine mögliche Rückkehr ins Heimatland, bis hin zu einem eigenständigen Leben in einer eigenen Wohnung bei unabhängiger Finanzierung in Deutschland, reichen.

Die individuelle Perspektive des Jungen ist dabei abhängig von seiner Biografie sowie seiner persönlichen Entwicklung im Hilfeprozess hinsichtlich Selbstständigkeit, Integration, Gesundheit und schulische/berufliche Entwicklung. Die Alltagsgestaltung hat neben klassischen Aspekten der Verselbstständigung wie Haushaltsführung, Umgang mit Geld und Eigenversorgung auch eine integrative Funktion. Die Jugendlichen lernen von- und miteinander, sich in westlichen Gesellschaftsstrukturen zurecht zu finden. Durch die Betreuer finden im Alltag ein Kennenlernen der hiesigen Kultur und eine Förderung der deutschen Sprache statt. Das Spracheverstehen ist dabei wichtigste Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Integration. Dies fördert und fordert eine Auseinandersetzung der Jungen mit ihrer eigenen Person als möglicher Teil unserer Gesellschaft. Ein entscheidender Aspekt ist dabei die Balance zwischen Akzeptanz gesellschaftlicher und religiöser Ethik und Werte unserer Gesellschaft durch die UMAs einerseits und der Akzeptanz ihrer sprachlichen, kulturellen und religiösen Herkunft durch die Mitarbeiter als Stellvertreter der Aufnahmegesellschaft andererseits. So können zum Beispiel religiöse Feiertage verschiedener Glaubensrichtungen gemeinsam gefeiert und im Alltag gestaltet werden. Der Lebensalltag in der Wohngruppe bietet den Jungen zu dem durch ein sicheres Umfeld sowie verlässliche Bezugspersonen ein Höchstmaß an konstanten Strukturen, die eine bestmögliche psychische Stabilisierung als Grundlage einer gesunden sozialen und emotionalen Entwicklung im Hilfeprozess gewährleisten können. Der Bezugserzieher stellt dabei für den Einzelnen den Hauptansprechpartner dar, der durch die Koordination der Maßnahme nicht nur sichere Rahmenbedingungen vermittelt, sondern dem Bezugsjugendlichen durch eine professionelle Gestaltung von Beziehungsarbeit auch als kompetenter und verlässlicher Wegbegleiter und ggf. als Identifikationsmodell zur Seite steht. Dabei muss der Bezugserzieher den generellen Interessenskonflikt zwischen pädagogischen Beziehungsinteressen sozialer Arbeit und in der Regel strategisch reduzierten Beziehungsinteressen der Jugendlichen zur Absicherung des eigenen Aufenthalts berücksichtigen. Die Bezugsarbeit kann sich daher nur dann vertrauensbildend sein, wenn sie „heimliche“ Lebenswelten toleriert und eindeutige dahingehende Positionierungen nicht erzwingt, gleichzeitig aber dennoch Identitätsbildung gegenwartsorientiert fördert und fordert.

Diese Aspekte müssen in dieser Form auch in der Hilfeplanung berücksichtigt und toleriert werden. Über den Alltag in der Wohngruppe hinaus wird eine psychische Stabilisierung durch eine strukturierte und gemeinschaftsorientierte Freizeitgestaltung, z. B. durch die Anbindung an einen Verein zusätzlich gefestigt.

Zudem gehören die Koordination sowie die Begleitung des Jungen bei notwendigen Behördengängen zum pädagogischen Aufgabenfeld, wobei die grundsätzliche Entscheidung über behördliche Notwendigkeiten und Wege bei den Vormündern liegt. Dabei liegt ein besonderes Augenmerk darauf, dass behördliche Kontexte für die Jugendlichen sehr komplex und aufgrund ihrer Vorgeschichte teilweise stark angstbesetzt sein können. Hinsichtlich einer schulischen bzw. beruflichen Perspektiventwicklung sind die ersten Abläufe durch die ausländerrechtlichen Richtlinien festgelegt.

Sollte kein geeigneter Schulplatz zur Verfügung stehen, hat die Wohngruppe die Möglichkeit durch eine entsprechende Fachkraft eine schulische Förderung zu initiieren.

Alltägliche Prozesse wie Terminierung und Begleitung der Anmeldung, regelmäßige Kontakte mit den Lehrern, Besuch von Elternsprechtagen, Unterstützung bei schulischen Belangen, etc. ist Teil der Arbeit. Neben dem Vermitteln von Sprache und Lerninhalten liegt die Wichtigkeit der schulischen Maßnahmen dabei auch in ihrer Eigenschaft als konstanter Faktor und sicherer Raum für seelische Stabilität. Darüber hinaus ist es ein Ziel, mit dem Jugendlichen eine berufliche Perspektive über die Schule hinaus zu entwickeln. In Einzelfällen, in denen Jugendliche im Verlauf der Maßnahme bereits einen Schulabschluss erreichen, ist es Aufgabe, Ausbildungsstellen zu suchen und notwendige formelle Voraussetzungen dafür in die Wege zu leiten (Arbeitserlaubnis etc.). Diese Schritte finden in enger Absprache und im Auftrag des zuständigen Vormunds statt. Unter Berücksichtigung dessen, dass parallel zum Verlauf der Maßnahme durch die Verfahrensberatung die Fluchtgeschichte mit den Jugendlichen rekonstruiert wird, liegt ein besonders hohes Maß an Aufmerksamkeit auf den möglicherweise dadurch bedingten Auswirkungen auf das alltägliche Leben. Die Betreuer sind in der Lage, häufig in diesem Zusammenhang auftretende vorübergehende Schwankungen im psychischen Gesundheitszustand mit leichten Einschränkungen der lebenspraktischen Alltagsfähigkeiten empathisch wahrzunehmen und angemessen zu bearbeiten. So werden auch im Alltag z. B. familienbiografische Daten oder Erlebnisse im Heimatland im Sinne einer professionellen Beziehung und jenseits von therapeutischen Aspekten besprochen und berücksichtigt. Vor diesem Hintergrund bietet eine systemisch ausgebildete Fachkraft kontinuierliche Biografiearbeit an. So können auch möglicherweise bestehende Kontakte zu Familienmitgliedern im Heimatland oder in anderen Städten/Staaten bei Bedarf sensibel geplant, reflektiert, aufrecht erhalten und gefördert werden.

 

Beziehungsarbeit

Die pädagogische Arbeit in der Wohngruppe basiert auf einem Betreuungssystem, bei dem eine Fachkraft schwerpunktmäßig die erzieherische Verantwortung für einen Jungen übernimmt. Aufgabe der Fachkraft ist die Begleitung, Unterstützung und Beratung im Alltag und in Krisensituationen. Der Aufbau einer Orientierung gebenden Beziehung ist Voraussetzung für die Entwicklung von Bindungssicherheit und somit Basis der künftigen pädagogischen Arbeit. Entsprechend dem Ist-Stand der individuellen Entwicklung jedes Bewohners erarbeiten und formulieren die Mitarbeiter/innen altersadäquat, zusammen mit ihm Erziehungs-ziele, die in einer überschaubaren Planung in kurz-, mittel- und langfristige Ziele eingeteilt werden. Erfolgserlebnisse können so besser möglich sein!

Eine längerfristige Zielgebung ist die Verselbstständigung. Hierbei begleiten wir den jungen Menschen entsprechend seiner Fähigkeiten und Fertigkeiten bei der Bewältigung des Alltags und fördern ihn immer stärker in seiner Eigenverantwortung und Kompetenz.

Der Auftrag der Fachkraft soll so von Betreuung und Begleitung in Beratung und Hilfe zur Selbsthilfe und Reflektion übergehen.

Unsere Arbeit mit den Jungen umfasst schwerpunktmäßig folgende Bereiche:

  • Integration in den Gruppenalltag
  • Aktivierung des Jungen in den Gruppenprozessen
  • Schule/Ausbildung
  • demokratische Bildung/Teilnahme am Gemeinwesen
  • Biografiearbeit
  • Ausbildung, Entwicklung einer realistischen Berufsperspektive
  • Familie und Elternhaus
  • Aufbau und Erhalt sozialer Kontakte
  • Freundschaft und Sexualität
  • Umgang mit Emotionen
  • Entwicklung eines gesunden Geschlechterbildes
  • Umgang mit Finanzen, Gesundheits- und Körperpflege
  • Umgang mit Suchtgefahren, Suchtprävention
  • Haushaltsführung und Verselbstständigung

Die Stabilisierung der Persönlichkeit des Heranwachsenden soll durch unsere und von uns initiierte fachliche, nach individuellem Bedarf ausgerichtete und Familie im weitesten Sinne begleitende Hilfe, erreicht werden. Eine annehmende Atmosphäre, der strukturierte Alltag, eine überschaubare Gruppengröße, konstante Wohnumwelt und gestaltbare Sicherheit gebende Beziehungen zu Erwachsenen und Gleichaltrigen, schaffen elementare Voraussetzungen dafür.

 

Partizipation und Beschwerdewesen

Mitbestimmung, Mitgestaltung und die Möglichkeit Einfluss auf Entscheidungen zu nehmen ist ein Grundverständnis unserer Arbeit. Die Möglichkeiten hierzu sind vielfältig. Im Rahmen ihrer Möglichkeiten bestimmen die Bewohner demokratisch über Regelungen und Alltagsgestaltung (z. B. Essenspläne) mit. Im Beschwerdefall können die Jungen auf folgende Möglichkeiten zurückgreifen:

Der Jugendliche kann jederzeit den Kontakt zu Leitungspersonan aufnehmen. Hierfür steht in der Gruppe frei zugänglich ein Telefon bereit. Er kann sich an eine Fachkraft wenden, die umgehend zusammen mit dem Bewohner das interne Beschwerdeformular bearbeitet. Jugendlichen, für die eine direkte Kontaktaufnahme eine zu große Hürde darstellt, gibt es die Möglichkeit in der Gruppe, einen sogenannten „Kummerkasten“ auch anonym zu nutzen. Dieser wird regelmäßig geleert und sein Inhalt im Team besprochen.

Obwohl in diesem vertrauensvollen Rahmen viel Wert auf Transparenz und Offenheit gelegt wird, hat jeder Bewohner darüber hinaus die Möglichkeit, sich bei Beschwerde-Bedarf direkt mit den ihm bekannten Leitungspersonen in Verbindung zu setzen.

Die Jungen sollen im Alltag erfahren, dass Beschwerden die persönliche Beziehung zu ihren Fachkräften nicht beeinträchtigen, sondern der konstruktive Umgang mit Beschwerden Chancen zur Weiterentwicklung beinhaltet.

Die Jungen erarbeiten und entwickeln mit den betreffenden Personen gemeinsame Ideen und zukünftige Vorgehensweisen, die neue, andere Handlungsmöglichkeiten eröffnen.

Die UMAs werden an die Möglichkeiten des Beschwerens und der Partizipation als ein Grundbaustein unseres selbstbestimmten Lebens in einer demokratischen Gesellschaft individuell herangeführt, indem ihre Werte, die ihr Handeln prägen, kennengelernt und neben das demokratische System gestellt werden.